Wer darf (nicht) fasten
Bevor man mit dem Fasten oder Heilfasten beginnt, sollte man sich erst darüber im klaren sein, ob man selbst überhaupt fasten sollte. Wenn auch Fasten eine Reinigung für Körper und Geist ist, gibt es bestimmte Personenkreise, denen eine Fastenkur nicht gut bekommen würde.
Generell kann man sagen, dass fast jeder gesunde Erwachsene mit ruhigen Gewissen Fasten kann. Trotzdem ist es ratsam zuerst einen Arzt, evtl. sogar einen auf Fasten spezialisierten Arzt, aufzusuchen und das Thema Fasten konkret anzusprechen. Im Gespräch und nach ein paar Untersuchungen wird sich dann zeigen, ob man bedenkenlos Fasten kann.
Menschen mit Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder anderen chronischen Krankheiten sollten auf jeden Fall zuerst einen Arzt aufsuchen. Hier kann mit dem gut gemeinten Fasten mehr bleibender körperlicher Schaden verursacht werden.
Genauso verhält es sich mit Personen, die Medikamente einnehmen. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt und zusätzlich auch mit Ihrem Apotheker, um Wechselwirkungen der Medikamente von vornherein auszuschließen. Bei der Einnahme von Medikamenten beim Fasten kann der eigene Körper gesundheitlichen Schaden nehmen.
Auf keinen Fall sollten Menschen mit folgenden Krankheiten Fasten:
- Krebs
- Tuberkulose
- Schilddrüsen Fehlfunktionen
- Bulimie
- Chronischen Magen-/Darmkrankheiten
Während oder nach Schwangerschaften oder nach Operationen darf zum Wohle des Körpers und der Gesundheit auch nicht gefastet werden. Eine Fastenkur würde den Körper unnötigerweise noch mehr schwächen und belasten.
Im Zweifelsfall gilt, wie oben bereits geschrieben, den Rat eines Facharztes zu suchen. Dieser kann dann situationsbedingt entscheiden, ob und wie gegebenenfalls eine Fastenkur stattfinden kann.
Heilfasten und Abnehmen